Read Die Ukraine-Krise ist eine Krise Europas: edition.fotoTAPETA__flugschrift by Jerzy Maćków Online

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Warum mutierte die Europ ische Union, gegen deren Osterweiterung Russland jahrelang nichts einzuwenden hatte, in den Augen des russischen Pr sidenten Putin scheinbar pl tzlich zum Gegner, der etwas wegnehmen k nnte, was Russland geh rt Die Antwort auf die Frage kann nur gefunden werden, wenn man die Ukraine Krise als den zwar im Jahre 2014 akut gewordenen, aber historisch gewachsenen Dauerkonflikt europ ischer Kultur und Politikwelten versteht Die Parteien dieses Konflikts sind der europ ische Westen und die in Russland so genannte russkij mir, die russische Welt....

Title : Die Ukraine-Krise ist eine Krise Europas: edition.fotoTAPETA__flugschrift
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ISBN : 3940524492
ISBN13 : 978-3940524492
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Edition.fotoTAPETA Berlin 17 M rz 2016
Number of Pages : 120 Seiten
File Size : 994 KB
Status : Available For Download
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Die Ukraine-Krise ist eine Krise Europas: edition.fotoTAPETA__flugschrift Reviews

  • no name
    2018-11-01 06:39

    Das Buch habe ich an einem Tag gelesen - und ich finde es super. Die historischen Stränge, welche sonst beinahe nie im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise genannt werden, werden hier anschaulich zusammengeführt - dem Leser bietet sich ein komplexes und trotzdem gut verständliches Gesamtbild. Da ich mich in meiner nächsten Arbeit mit Russland befasse, werde ich sicherlich auf dieses Buck zurückgreifen, da auch "Putin" und "Russland" ausführlich behandelt werden. Einziges Manko - das aber den weniger wissenschaftlich interessierten Leser nicht stören dürfte - ich vermisse ein Literaturverzeichnis. Gruß

  • Matthias P.
    2018-11-12 08:50

    Ich habe das Buch an zwei Tagen verschlungen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich mit der Thematik der russkij mir und Ukraine-Krise auseinandersetzen will. Der Autor erklärt, dass auf ukrainischem Boden ein Kampf der europäischen Kulturen stattfindet. Hier prallen die historisch gewachsenen, hinsichtlich ihrer kulturellen und politischen Inhalte antagonistischen europäischen Welten, die westliche Welt und die russkij mir („russische Welt“), aufeinander. Das Streben der Ukraine in den Westen sieht der Kreml hierbei als Bedrohung , da der imperiale Anspruch der „russische Welt“ auf die alleinige Vertretung aller Russen in Frage gestellt wird.

  • Maria Schasnaya
    2018-11-18 01:41

    Das Buch lässt sich sehr gut lesen, was selten vorkommt, wenn der Autor ein Wissenschaftler ist. Komplizierte, historisch gewachsene Zusammenhänge, die die Ukraine heute zu einem Schauplatz der Kampfeskalation zweier antagonistischen auf dem europäischen Boden entstandenen Kulturwelten gemacht haben, werden Schritt für Schritt erklärt, sodass selbst unvorbereiteter Leser imstande sein wird, Hintergründe und Dimensionen dieser für die Zukunft Europas sehr wichtigen aber leider nicht immer in aller Ernsthaftigkeit wahrgenommenen Krise nachzuvollziehen. Empfehlenswert ist das Buch aber auch für diejenigen, die sich mit dem Thema bereits auseinandersetzen, weil es sowohl tiefer als auch breiter in seinen Erklärungen als die Mehrheit der bisher dazu erschienenen Literatur geht und durchaus Anstöße zum Nachdenken gibt bzw. zum Dialog einlädt. Wichtig ist auch, dass die Krise nicht nur beschreiben und erklärt wird, sondern auch die Voraussetzungen für den Ausweg daraus gezeigt werden. Wirklich lesenswert! Zu empfehlen ist außerdem das Bildalbum „Ukrainische Ambivalenzen“, das als Kindle-Edition zum Buch bei amazon erhältlich ist.

  • Rostyslav Kosyura
    2018-10-30 08:29

    Ich habe mir das Buch auf Empfehlung von Herrn Boris Reitschuster gekauft. Die Reputation von Herrn Reitschuster hatte bei mir eine Illusion geweckt, es müsse sich um ein sehr gutes Werk handeln, gespickt mit aussagekräftigen Fakten und anderen Sichtweisen auf die Ukraine-Krise.Diese anderen Sichtweißen habe ich en masse angetroffen, wie zum Beispiel die Passage auf S. 46: „Diese politische Kehrtwende geht weilweise auf die Provokationen der ukrainischen faschistischen Terroristen um Stepan Bandera und die Organisation der Ukrainischen Nationalisten (UON) zurück."Dieses Narrativ gibt es ausschließlich in den russischen und polnischen Schriften sowie Erzählungen, was sehr nachvollziehbar ist, da Stepan Bandera und die OUN-UPA gegen die Okkupanten und für eine freie und unabhängige Ukraine kämpften, seien es russische Okkupanten oder polnische.Das Fatale dabei ist jedoch, dieses Narrativ zu verwenden, in einem Buch über die Ukraine-Krise, respektive über die Ukraine, und dieses einfach ohne näher zu erklären so in den Raum stehen zu lassen.Wenn man ein Sachbuch verfasst und keinen Roman, sollte man neutral bleiben, oder das Buch in „Die polnische Sichtweiße der Ukraine-Krise“ umbenennen, was so de-facto diesen Buch zutrifft. Denn der Autor schreibt sehr mit der Sichtweise durch seine „polnische Brille“ ohne auch mal über den Tellerrand zu schauen und die ukrainische Auffassung darzulegen.