Read Der Zusammenhang von Behinderung und Armut: Ein Beitrag zur Sozialberichterstattung by Konstantin Bender Online

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Es gibt nach wie vor innerhalb der Gesellschaft Gruppierungen, die aus unterschiedlichen Gr nden von dem die Existenz sichernden Zugang zur Arbeitswelt und damit von den M glichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind Dieses Buch stellt die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Zugeh rigkeit zu einer sozialen Rand Gruppe und dem Armutsrisiko von Menschen Sogenannte Randgruppen zeichnen sich zwar zum einen durch relativ gro e Unterschiede der Lebensverh ltnisse ihrer Angeh rigen aus, vereinigen aber zum anderen unterschiedliche soziale Benachteiligungen und damit Exklusionen aus dem gesellschaftlichen Leben auf sich In Rekurs auf die Sozialberichterstattung werden hier, basierend auf eigenen Auswertungen des 2005er Mikrozensus, die besonderen konomischen und sozialen Probleme von Menschen mit Behinderungen fokussiert und ein Versuch unternommen, verbreitete, holzschnittartige Annahmen ber die aus Behinderung resultierenden Armutsrisiken mit einer differenzierten Analyse der sozialen Faktoren zu konfrontieren Damit werden empirisch begr ndete Anhaltspunkte f r eine Sozialpolitik gegeben, und Forderungen erhoben, die bessere soziale und konomische Handlungschancen f r Behinderte schafft Dabei nimmt es auch Bezug auf die aktuell in der Fachdebatte befindliche Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention und zieht hieraus Schl sse, insbesondere f r das gegliederte Bildungssystem....

Title : Der Zusammenhang von Behinderung und Armut: Ein Beitrag zur Sozialberichterstattung
Author :
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ISBN : 3939864102
ISBN13 : 978-3939864103
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Bund demokrat Wissenschaftl 18 M rz 2010
Number of Pages : 109 Seiten
File Size : 681 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Zusammenhang von Behinderung und Armut: Ein Beitrag zur Sozialberichterstattung Reviews

  • Dr.Frank Wolfram Wagner
    2019-03-19 00:53

    Man kommt mit dem Bau neuer Psychiatrien fast gar nicht hinterher,sagt Dieter Seifert,Institut für Forensische Psychiatrie.(Jungle World Nr.37 /2010,S.7.)Dies Beispiel zeigt,dass die Konservierung von Randgruppen Konjunktur hat in unserer Gesellschaft und Konstatin Bender führt in seinem Buch dankenswerterweise einmal auf ,wer alles dazu gehört:Behinderte, Spätaussiedler, Insassen von psychiatrischen Krankenhäusern , Insassen von Pflege- und Fürsorgeeinrichtungen ,Strafentlassene ,Migranten,Wohnungslose,Drogenabhängige, Teile der älteren Bevölkerung ,Teile der Alleinerziehenden,Teile der Arbeitslosen.(Bender,2010.S,14.)Jede Personengruppe stellt für sich ein dauerhaftes ,ungelöstes soziales Problem dar und lässt die Masse der Exkludierten am gesellschaftlichen Rand wachsen und wachsen.Dies ist in Zeiten des zunehmenden sozialen Rückbaus eher normal und wird billigend in Kauf genommen.Frank Wolfram Wagner spricht in diesem Zusammenhang von der "institutionellen Verbehinderung der Gesellschaft".(Wagner2009,S.42)Erste Leitfrage von Bender ist:Haben Behinderte weniger Geld als Nicht -Behinderte ?-(Bender 2010,S17) Bender sagt ja und weisst dies im Rahmen eines quantitativen Fragebogens nach.Sein Fazit lautet:Das Aufweisen einer Behinderung ist mit zu den Risikofaktoren von Einkommensarmut zu zählen. (Bender 2010,S.72)Und ausserdem :Frauen mit einer Behinderung ohne Bildungsabschlussaus aus Ostdeutschland tragen stets das grösste Armutsrisiko.(Bender,2010,S.73)- Ein Buch ,das hilft, die dringend nötige finanzielle Besserstellung Behinderter deutlich zu machen!

  • Konstantin Bender
    2019-02-18 18:13

    Der Zusammenhang von Behinderung und ArmutEs gibt nach wie vor innerhalb der gesellschaftlichen Anordnung Gruppierungen,die aus unterschiedlichen Gründen von dem die Existenz sichernden Zugang zurArbeitswelt und den sich damit erschließenden Möglichkeiten der Teilhabe amgesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind. Dieses Buch stellt die Fragenach dem Zusammenhang zwischen der Zugehörigkeit zu einer sozialen (Rand-)Gruppeund dem Armutsrisiko von Menschen.Sogenannte Randgruppen zeichnen sich zwar zum einen durch relativ großeUnterschiede der Lebensverhältnisse ihrer Angehörigen aus, vereinigen zumanderen unterschiedliche soziale Benachteiligungen und damit Exklusionenaus dem gesellschaftlichen Leben auf sich.In Rekurs auf die Sozialberichtserstattung werden hier, basierend auf eigenenAuswertungen des 2005er Mikrozensus, die besonderen ökonomischen und sozialenProbleme von Behinderten fokussiert und ein Versuch unternommen, verbreitete,holzschnittartige Annahmen über die aus Behinderung resultierenden Armutsrisikenmit einer differenzierten Analyse der sozialen Faktoren zu konfrontieren,die ein persönliches Armutrisiko von behinderten Menschen erzeugen oder mindern.Damit werden empirisch begründete Anhaltspunkte für eine Sozialpolitik gegeben,die bessere soziale und ökonomische Handlungschancen für Behinderte schafft.Dabei nimmt es auch Bezug auf die aktuell in der Fachdebatte befindliche Umsetzungder UN-Behindrtenrechtskonvention und zieht hieraus Schlüsse, insbesondere fürdas gegliederte Bildungssystem.In diesem Zusammenhang sei noch darauf verwiesen, dass im bald erscheinendenrheinland-pfälzischen Armuts- und Reichtumsbericht auf das Buch bezug genommen wird.