Read Hirngift und Seelenmord: Die Schattenwirtschaft der Sekten und anderer Glaubensmärkte by Günther Zäuner Online

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Zahllose Sekten und neue Glaubensrichtungen sind auf dem Vormarsch In Zeiten wachsender Unsicherheit, spiritueller Orientierungslosigkeit und einem berangebot an Ideologien sehnen sich die Menschen nach Halt und Verst ndnis ein leichtes Spiel f r Seelenf nger Das Angebot auf dem Glaubensmarkt wird immer undurchschaubarer und die Grenze zwischen ernsthafter spiritueller Suche, Missbrauch und Scharlatanerie ist schnell berschritten Was ist eine Religionsgemeinschaft, was eine seri se andere Glaubensgemeinschaft und was unzweifelhaft eine Sekte Dieses Buch nimmt den Glaubensmarkt genau unter die Lupe, informiert ber klassische Seken, Sondergruppen religi ser Gemeinschaften, und andere Vereinigungen Denn immer mehr Lehren versprechen Heil und Erl sung, locken mit der ultimativen Wahrheit und einem erf llten Leben Sekten und Pseudoreligionen verstehen es, sich geschickt in die Psyche der Mitglieder einzuschleichen und sich nahezu unentbehrlich zu machen Oft beginnt der erste Kontakt ganz harmlos Mit unverd chtigen Nachhilfeangeboten f r Sch ler, psychologischen Tests oder Umfragen Einmal in die F nge der Verf hrer geraten, ist es schwer, diesen wieder zu entkommen, denn viele Sekten versuchen alles um sich abzugrenzen und die Mitglieder nach au en hin zu isolieren Der Autor setzt sich seit vielen Jahren mit der Sektenproblematik und den vielen verschiedenen Richtungen auf dem Glaubensmarkt auseinander Schritt f r Schritt dringt er in die Geheimnisse vielfach abstruser Glaubenslehren ein Er setzt sich kritisch mit den verschiedenen Str mungen der Glaubenslehren auseinander, zeigt Unterscheidungsmerkmale auf, ergr ndet Methoden und Zielemoderner Rattenf nger und f hrt den gef hrlichen Erfolg vieler Sekten plastisch vor Augen....

Title : Hirngift und Seelenmord: Die Schattenwirtschaft der Sekten und anderer Glaubensmärkte
Author :
Rating :
ISBN : 9783901880452
ISBN13 : 978-3901880452
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Goldegg Verlag Auflage 1., 17 April 2009
Number of Pages : 161 Pages
File Size : 888 KB
Status : Available For Download
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Hirngift und Seelenmord: Die Schattenwirtschaft der Sekten und anderer Glaubensmärkte Reviews

  • Amazon Kunde
    2018-11-02 05:56

    ich habe es selbst erlebt wie es gegen diese Sekte ist ,es ist noch ärger als beschrieben !!!wer es nicht glaubt kann gern einen Gerichtsakt haben !!!!

  • Kaminrot
    2018-11-03 01:47

    Zugegeben mit dem Titel werden ziemlich heftige, reisserische Erwartungen geschürt, die scheinbar bei einigen Rezensenten nicht befriedigend erfüllt wurden.Ich konnte für mich allerdings schon einen Mehr-Nutzen aus diesem Buch ziehen - und habe einiges erfahren, das ich vorher nicht wusste (Humana, Sewa, ...) und das für mich doch recht erschreckend ist und mich zur Vorsicht mahnt. Was das Buch kann: Aufmerksam und kritisch machen, sodass man wieder mehr hinterfragt und nicht alles einfach hinnimmt.Schwierig war es sicher auch, die vielen Sektengruppen etc. unter einen hut zu bringen, das mag wohl auch so manch schlechte Rezension erklären.

  • Mario Pf.
    2018-10-30 01:01

    Wortgewaltig beschreibt Günther Zäuner in seiner Einführung von "Hirngift und Seelenmord" bereits die verzwickte Ausgangslage in der wir uns befinden, einer Welt die wirkt als wäre sie aus den Fugen geraten. Doch das scheinbare Chaos, die Zukunftsängste und Unsicherheiten der Menschen haben eine entsprechende Nachfrage nach Halt, Wahrheiten und Lebensphilosophien geschaffen. Diese Nachfrage trifft in bester wirtschaftlicher Manier auf ein passendes Angebot an Lebensweisheiten, Philosophien und Religionen, die Regale des Glaubens-Supermarkts sind prall gefüllt. Clevere Charismatiker entdecken dabei nicht selten dass sich ein gutes Geschäft mit den "Sinnsuchenden" machen lässt, wenn man ihnen gegen Bares selbst gezimmerte Glaubens-Konstrukte anbietet. Natürlich sind die Weltreligionen daran nicht ganz unschuldig, wenn etwa eine römisch-katholische Kirche Millionen auf ihren Konten bunkert, Kunstschätze hortet und außer durch Rügen des niederen Klerus wenig Bestrebungen zeigt, abhanden gekommene Schäfchen wieder ins Boot zu holen. Die hohen römischen Offiziellen favorisieren manchmal sogar offen lieber eine "wehrhafte Untergrundkirche" mit "wahren Gläubigen" anstatt Reformen.Nun sind Religionsgemeinschaften abseits der offiziell von der Republik Österreich anerkannten nicht per se antidemokratisch, rassistisch, gewalttätig oder bösartig, wie Zäuner leider nicht dezidiert anmerkt und damit für so manchen Ketzerei oder zumindest das Verbrechen einer Misachtung der Religionsfreiheit begeht. Doch die hochgeschätzte Eigenverantwortung mündiger Staatsbürger sollte nicht überstrapaziert werden und das ist auch im Fall der "Sekten-Problematik" so, die Zäuner mit dem florierenden Drogengeschäft gleichsetzt. Als einer der wenigen österreichischen Autoren und Journalisten, die sich mit Organisierter Kriminalität und Drogenhandel auseinandersetzen spielt Zäuner mit diesem Gleichnis auf die Gewohnheit der medialen Öffentlichkeit an, vor gewissen Dingen bewusst ihre Augen zu verschließen. Nur schlagen fast ausschließlich spektakuläre Fälle medial Wellen, doch neben diesen Spektakeln die zumindest für 1-2 Wochen zu Themenschwerpunktsendungen im Rundfunk und einer reißerischen Berichterstattung in Printmedien sorgen, gibt es außer einer ohnehin sehr hohen Dunkelziffer auch genügend Vorfälle nach denen kein Hahn kräht. Der Knackpunkt und Grund für das gerade auf "Sekten" gerichtete Misstrauen ist der Unterschied zwischen religiöser Vorschrift und Praxis, denn letztere ist schließlich das ausschlaggebende wenn erzkatholische Opus Dei-Anhänger zu Selbstgeißelung greifen oder Scientologen alles daran setzen eine "Unterdrückerische Person" zum Rückzug zwingen wollen.Doch wie Zäuner beschreibt erübrigt sich die Frage danach wo man die Grenze ziehen würde in vielen Fällen, wenn Gläubige offensiv unter Druck gesetzt und gezwungen werden. Denn es ist auch ein Unterschied ob man selbst bei einer Beichte gewisse Dinge ungesagt lassen darf oder sich dafür vor einem Menschen rechtfertigen muss und infolgedessen mit Sanktionen zu rechnen hat. Auch wenn Zäuner in seinem Werk viele nicht von der Republik Österreich anerkannte Religionsgemeinschaften, wie die Baptisten oder "Evangelikale" als Sekten zusammenfasst und auf den ersten Blick in einen Topf wirft, es gibt hier gewisse Unterschiede, die man auch herauslesen kann. Der Punkt ist wiederum dass christlich-fundamentalistische Forderungen sich in konkreten Fällen oft nur sehr undeutlich von denen auf islamistischer Seite unterscheiden. Ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber der "organisierten Religion" spricht Zäuner zwar nicht an, legt es seinem Werk aber zu Grunde, auch wenn er auch nicht zum Schlag gegen die in Österreich ja immer noch dominierende römisch-katholische Kirche, den sunnitisch geprägten Islam oder Evangelische Kirche des Augsburger Bekenntnisses ausholt. Denn Gruppendynamik von Gemeinschaften Gleichgläubiger unterscheidet sich in keinster Weise von Vereinen, Parteien, Organisationen oder eben Firmen. Wo Druck angewandt wird, wird jemand unterdrückt und ist dem mit der größeren Macht ausgeliefert, wenn der die damit verbundenen Forderungen auch noch in irgendeiner Weise mit Vorschriften in Einklang bringen oder auf ihre Loyalität gegenüber seinem Amt zählen kann.Anhand der im vorliegenden Werk zusammengetragenen Beispiele aus dem Mosaik der österreichischen Sektenlandschaft illustriert Günther Zäuner wie so mancher durch "Erleuchtung" zu Villen, Sportwägen oder einem beachtlichen Vermögen gekommen ist, das ihm von seinen Jüngern anvertraut wurde. Oder man nehme gar die gezielten Bestrebungen einer Scientologischen Kirche Personen des öffentlichen Lebens zu rekrutieren und staatliche Organisationen zu unterwandern, während kritische Newsgroups wohl von "Einzeltätern" mit dem vollen Arsenal der Cyber-Terroristen angegriffen wurden. Alles im Sinne der Religionsfreiheit natürlich, an deren Grenzen und Grauzonen man bei einer Thematisierung der Sekten-Problematik schnell stoßen wird. Die Behörden bleiben untätig, wenn die grundlegenden Fragen nicht zu klären und neben gewieften Advokaten auch Medienkampagnen im Aufgebot zur erwarten sind. Es ist eine grundsätzliche Frage des Säkularismus, wo die Grenze zwischen Staat und Religion zu ziehen ist.Man mag von Günther Zäuners oft leider sehr pauschal wirkenden Urteilen halten was man will, doch dass es diese unheimlichen abgeschotteten radikalisierten Gruppierungen unter den Sekten nachweislich gibt und Menschen auf Lebenszeit geschädigt werden, falls sie nicht das Glück erleben dass sie eine ReligionsgesmbH "nur" ausnimmt und missbraucht, sollte nicht verdrängt werden, denn religiöser Rausch, Druck und Gruppendynamik können eine verhängnisvolle Kombination sein.[Diese Rezension basiert auf einem kostenfreien Rezensionsexemplar]

  • Z. Dominic
    2018-11-15 08:01

    "Hirngift & Seelenmord" von Zäuner: Unterhaltsam geschrieben, fast wie ein Kriminalroman. Der Schmelzpunkt zwischen Wirklichkeit und Fiktion wird von Zäuner geschickt in die Länge gezogen. Aufdeckungsjournalismus einerseits, andererseits spart Zäuner nicht an Polemik und Pauschalisierung.Leicht problematisch wird es spätestens dann, wenn Zäuner versucht u.a. auch seriöse Sportvereine mit philosophischem Hintergrund in die "Sekten-Ecke" zu stellen. Fazit: Ein psychologischer Sezierkurs a la Zäuner, der garantiert für Gribbeln sorgt!

  • Trixi
    2018-11-12 03:40

    Wenn es im Klappentext heißt, dass der Autor ein TOP-Journalist sei, dann wirft das ein wohl trauriges Licht auf die österreichische Journalistenlandschaft. Das Buch ist einfach schlecht recherchiert und es ist bei allem guten Willen nicht vorstellbar, dass der Autor die angeführten hunderten Gruppen selbst besucht hat. Dass der Autor den Leser/die Leserin manipulieren will, ist allzu offensichtlich. Wer auch immer die "Quellen" bzw. Informanten des Autor sind: Er will, dass in vielen Menschen viel Angst entsteht und sie nicht selber zu denken beginnen. Abgesehen davon ist das Buch schlecht redigiert, hat viele Tipp-und Grammatikfehler. Die Aufmachung ist manipulativ, allein das Bild am Cover wirkt einem B-Horrormovie entnommen. Ich hätte mir mal eine echte Auseinandersetzung mit diesen Gruppen gewünscht und nicht einen Rund-um-Schlag. Leider wurde diese Hoffnung enttäuscht. Alles in allem: Dieses Werk ist kein Renomee für den Verlag und für den Autor!

  • Herold
    2018-11-12 05:44

    Auf dieses Buch bin ich in der Buchhandlung durch die schockierende Aufmachung aufmerksam geworden. Genauso geschockt bin ich über die Lügen, die darin schriftlich verbreitet werden und wie hier Personen namentlich und nur auf Vermutungen hin, ohne wirklich nachgefragt zu haben, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Meiner Meinung nach begeht der Schriftsteller hier echten Rufmord, der gerichtlich verfolgt werden sollte! - Nicht zu vergessen, dass Zäuner ja eigentlich Krimi-Autor ist. Was er wahrscheinlich gut machen kann. -Schade. Ich suche noch immer nach einem objektiven Buch, das mir Informationen gibt und nicht von Anfang an Angst einjagt. Vielleicht findet sich noch ein Verlag dafür?