Read Kunst als Spiegel des Glaubens: Männliche und weibliche Gotteserfahrung bei Michelangelo und Raffael. Annäherung an ein Phänomen by Yvonne zu Dohna Online

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Ziel des Buches ist es, durch vergleichende Analysen von Werken Michelangelos und Raffaels in die Psychologie der Bildfiguren einzudringen und Betrachtungsweisen aufzuzeigen, die einen tieferen Einblick in die Spiritualit t des K nstlers und sein Verh ltnis zum G ttlichen erm glichen Die Autorin zeigt, wie Michelangelos Sch pfergott in einem Prozess fortw hrender Teilung auch den Menschen in Mann und Frau aufspaltet und damit seine androgyne Vollkommenheit zerst rt und den S ndenfall vorbereitet Raffael stellt den liebenden Gott dar und l sst als Psychologe ante litteram seine weiblichen Heiligen gegen die eigene sexuelle Begierde k mpfen Er zeigt die Frau enger mit Christus verbunden als seine m nnlichen Bildfiguren Michelangelos Frau ist passive Mutter oder s ndiges Urweib, und nicht einmal im J ngsten Gericht, wo Christus das Universum endg ltig vom B sen reinigt, ist der Kontrast der Geschlechter berwunden....

Title : Kunst als Spiegel des Glaubens: Männliche und weibliche Gotteserfahrung bei Michelangelo und Raffael. Annäherung an ein Phänomen
Author :
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ISBN : 3837084043
ISBN13 : 978-3837084047
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Books on Demand Auflage 4 5 Februar 2010
Number of Pages : 165 Pages
File Size : 879 KB
Status : Available For Download
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Kunst als Spiegel des Glaubens: Männliche und weibliche Gotteserfahrung bei Michelangelo und Raffael. Annäherung an ein Phänomen Reviews

  • Eduard Habsburg
    2018-11-05 11:11

    Es ist immer spannend, wenn eine neue Türe in der Kunstgeschichte aufgestoßen wird. Und eine spannende noch dazu. Yvonne zu Dohna wagt es, in die Köpfe von Michelangelo und Raffael vorzustoßen, genauer gesagt: in ihre Religiösität. Was keine trockene Diskussion von Renaissance-Theologie oder -Ikonographie bedeutet, sondern eine völlig neue Annäherung zwischen Theologie, Psychologie und Anthropologie.Dohna geht es dabei besonders um die das Bild des Weiblichen, weibliche Aspekte von Religiösität und jene Spuren, welche das eigene Liebes-Erlebnis bei den Künstlern hinterlassen hat. Entlang einiger konkreter Werke der beiden Künstler, dem Sündenfall, Auseinandersetzungen mit dem Teuflischen und mehreren Spätwerken werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in männlichen und weiblichem Herangang zu Gott aufgezeigt. Das ist lebhafte, spannende Lektüre, nach der man viele der Meisterwerke der beiden Renaissance-Genies ganz neu betrachten wird.Und ganz besonders einige Gemälde in der Sixtinischen Kapelle: Eine ureigene Forschungsleistung von Dohna ist nämlich der Nachweis, daß Michelangelo sich vermutlich in seiner Interpretation des Alten Testamentes auf einen hebräischen Kommentator ("Raschi") berufen hat, so etwas wie einen Bestseller der damaligen Zeit. Dohna gibt Hinweise darauf, wie Raschi die AT-Szenen in der Sixtina beeinflußt haben könnte.Kurzum: Lesen.