Read Abenteuer 1927 - Sommerfrische by Carola Rönneburg Online

abenteuer-1927-sommerfrische

1 Auflage, vgs Egmont, K ln, 2005 144 S mit zahlreichen Abb., 26 cm, Pappband, quart sehr gutes Exemplar...

Title : Abenteuer 1927 - Sommerfrische
Author :
Rating :
ISBN : 3802517032
ISBN13 : 978-3802517037
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : VGS 1 Oktober 2005
Number of Pages : 404 Pages
File Size : 569 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Abenteuer 1927 - Sommerfrische Reviews

  • rwagner
    2018-11-01 05:24

    ist das Ergebnis nicht mit dem Vorgänger vergleichbar. Hier sind einige Entscheidungen nicht nachvollziehbar. Warum wurden dem ersten Diener nicht ebenso wie dem Stubenmädchen bequemere Schuhe bestellt? War nur die unverschlossene Weinkellertür der Anlass, weshalb sich der Diener von der oberen Etage nicht verabschieden wollte? Das Problem mit der Beseitigung der Körperausscheidungen wurde in der ersten Serie zu Recht umfangreich beleuchtet, nicht nur weil es den Stand der Entwicklung zeigte, sondern weil es die Schwere der Arbeit auf besondere Weise darstellte. 27 Jahren später spielt dies gar keine Rolle mehr. Immerhin entnimmt man dem Buch, dass es eine Toilette gab, die bequemen Herren und Damen des Sommers aber auch den Nachttopf benutzt haben, weil der Weg dorthin zu weit war. Sicher haben die Gäste 1927 das so gemacht. Aber da es ja sowieso nicht gezeigt wurde, warum haben die Edlen den Weg zur Toilette in der Nacht nicht gefunden? Missachtung?Gedankenlosigkeit? Oder schon Dünkel? Ja, die Gutsherrin war unsympathisch, aber hat ihre Rolle wohl erfüllt. In dem Buch zur Serie waren auch Fotos von den radfahrenden Küchenmädchen zu sehen. Warum hat man nicht auch solche Sequenzen gezeigt? Und dies umso mehr als den Beobachter das Leben oberhalb der Kelleretage, dem ein zu breiter Raum gegeben wurde, kaum interessiert. Denn die leben ja einen sehr umsorgtes Urlaub auf dem Lande - ähnlich wie im Club Urlaub, Animationsprogramm inklusive. Ich jedenfalls habe die Teile der Serie, in denen es um die Vergnügungen und kulturellen Aktivitäten der Sommergäste ging, ziemlich schnell vorgespult. Man verzeiht mir die nicht ernst gemeinte Frage, ob die Protagonisten der oberen Etage nach Nasen-Besonderheit ausgesucht worden sind? Spaß beiseite. Haben die Sommergäste zahlen müssen für diesen Urlaub? Oder viel wichtiger, sind die Leute vom Gesinde bezahlt worden von der ARD? Nachdenklich stimmt einen schon, dass die Sympathien durchweg bei den Ausgebeuteten liegen, man aber selbst gern ein Zimmer oben gehabt hätte. Berührt hat mich der am Ende um Haltung bemühte Herr Gruschka, dem scheinbar sehr bewußt war, welches Privileg er 6 Wochen lang genießen durfte. Aber das will ich den anderen Sommergästen nicht absprechen. Es ist auch kein Wunder, dass diese das Experiment gern noch weiter betrieben hätten, wo hingegen die Bewohner des Gesindetraktes das Ende kaum abwarten konnten. Bewundernswert fand ich die Köchin. So eine Gelassenheit und Ruhe zu verbreiten, war sehr angenehm zu sehen. Hätte sie mehr Anerkennung bekommen, wäre sie vielleicht die Einzige gewesen, die gern noch ein wenig in Belitz geblieben wäre. Nachdenkenswert fand ich auch die im Buch nachzulesende Empfindung, dass man die Grenzen von 1927 auch im Jahr 2005 anlässlich eines gemeinsamen Treffens nicht wirklich auflösen konnte.

  • franki
    2018-11-16 05:38

    Wir haben erst die Fernsehserie gesehen und fanden es so interessant, dass ich beschlossen hatte uns dieses Buch zum Nachlesen und auch später noch einmal lesen zu kaufen. Um in diese Zeit einzutauchen und zu lernen was damals so geschah und normal war ist das Buch einfach grandios. Hin und wieder sind auch alte "Weisheiten" und "Tipps" in den Dialogen zu finden, die es Wert sind, um sie sich zu merken.