Read Kaisers Rumpelkammer: Unterwegs in der Habsburger Geschichte by Simon Winder Online

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Keine andere Herrscherfamilie in Europa war ber einen derart langen Zeitraum so m chtig wie die Habsburger Und keine andere d rfte derart viele exzentrische Gestalten hervorgebracht haben Simon Winder erz hlt die Geschichte dieser merkw rdigen Dynastie und die ihrer eigensinnigen Untertanen Dazu reist er kreuz und quer durch das untergegangene Reich an die Orte des Geschehens, l sst ihre Atmosph re auf sich wirken, entdeckt Abseitiges und Bizarres Uns begegnen Piraten und Besessene, Alchemie und Musik, Juwelen und Skelette, Krieger und Fromme, ungl ckliche Ehen und ein Meerschweinchendorf Ohne nostalgische Verkl rung macht Winder die Vielfalt der Donaumonarchie lebendig und zeigt, wie ihr Erbe die mitteleurop ische Gegenwart pr gt....

Title : Kaisers Rumpelkammer: Unterwegs in der Habsburger Geschichte
Author :
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ISBN : 9783499628474
ISBN13 : 978-3499628474
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 26 August 2016
Number of Pages : 720 Seiten
File Size : 563 KB
Status : Available For Download
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Kaisers Rumpelkammer: Unterwegs in der Habsburger Geschichte Reviews

  • Michael
    2019-02-10 14:49

    Eine unterhaltsame Geschichte Südosteuropas und der Habsburger. Die Habsburger werden mit all ihren Fehlern und Schrägheiten aber auch mit ihren guten Seiten humorvoll dargestellt.Winder war an vielen Orten, von denen im Buch die Rede ist und verbindet so Vergangenheit und Gegenwart. Sein Buch ist betont subjektiv geschrieben. Auch wenn das Buch über weite Strecken amüsant zu lesen ist, immer gegenwärtig ist auch die Trauer über die Gräueltaten im 20. Jahrhundert.Als Engländer hat er einen unbelasteten Blick von außen auf die vielen Absonderlichkeiten der Habsburger und der Geschichte Südosteuropas.Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich auf unterhaltsame Weise über die Geschichte Südosteuropas informieren will.

  • Jürgen Wilhayn
    2019-02-02 12:50

    Der Autor, ein als Engländer außenstehender, möglicherweise unvoreingenommener Betrachter, hat mir viele Zusammenhänge des Habsburger Reichs neu erschlossen,bekannte Facetten aus anderer Perspektive dargestellt und neue hinzugefügt. Für Leute mit Interesse für die Donaumonarchie sehr zu empfehlen. Aus ungarischer Sicht kann man manches anders sehen. Aber der Simon Winder, der Autor hat die Brille des neutralen Beobachters. Deshalb regt der Inhalt des Buches nicht nur zum Nachlesen, sondern auch zum Nachdenken an. Anhand des Registers kann man es durchaus als Nachschlagewerk nutzen.

  • Elke-M. Zeidler
    2019-02-10 10:45

    Das Buch entspricht inhaltlich und in der Ausführung exakt den in der Beschreibung vorgegebenen Parametern.Die Lieferung erfolgte zügig und unbeschadet.Die Zahlung verlief problemlos.

  • Napoleone
    2019-02-09 11:41

    Dieses Buch, welches im gewohnt schnoddrig-herablassenden Stil britischer Historiker verfasst ist, strotz dermaßen vor Fehlern, dass ich es nach Seite 144 erzürnt weggelegt habe. Man fragt sich, ob es ein Lektorat gab. Als geschichtlich bewanderter Österreicher war die Behauptung, Vorarlberg würde mittlerweile zur Schweiz gehören, zuviel, um mir den Rest dieses Machwerks zuzumuten. Der Blick in einen Weltatlas hätte genügt, um den Autor auf diesen haarsträubenden Fehler aufmerksam zu machen. Das lässt auch eine gewisse Nachlässigkeit vermuten, was die Recherche angeht. Und derartige lachhafte Schnitzer ziehen sich durch den Beginn des Buchs. Beim Todesjahr Friedrich Barbarossas hat er sich ja nur um 60 Jahre verschätzt, das hätte man halt durch eine Recherche auf wikipedia verhindern können.Ebenso ist es einfach falsch, dass erst 10 Jahr vor Veröffentlichung des Buchs die Zweisprachigkeit in Südtirol eingeführt worden wäre, das passierte schon in den 70er-Jahren. Aus dem Trentino wird Trient, und die erste Türkenbelagerung Wiens fand nicht schon 1527 statt. Das sind einfach Fehler, die in einem Werk, welches ernst genommen werden will, nicht vorkommen dürfen. Ich will gar nicht wissen, was für dumme Fehler nach Seite 144 vorkommen. Hier geht es nicht um Ungenauigkeiten, das sind vermeidbare Schnitzer, die einfach peinlich sind.Dieses Buch kann ich nicht mal herschenken, weil ich als geschichtsbewusster Leser keinem Menschen diesen Schwachsinn zumuten kann. Ich werde es daher in den Müll werfen, und noch einen Vermerk reinschreiben, wie mies es ist. Unglaublich, so ein schlechtes Buch habe ich noch nie gelesen.

  • FS
    2019-02-16 08:50

    De gustibus non est disputandum – aber ein Punkt für dieses Buch ist eindeutig eine ungerechtfertigte Beurteilung.Ja, sicher, der Autor hat große Freude daran, dieser vielseits beliebten und verehrten Familie der Habsburger ein wenig den Glamour abzukratzen und er tut das manchmal in einer sehr deftigen Sprache, in der ein Herrscher schon mal als „unfähiger Idiot“ bezeichnet wird. Mir gefällt es ganz gut, wenn Dinge beim Namen genannt werden, jedenfalls ist es mir lieber als das notorisch unterkühlte, immer auf Sachlichkeit bedachte Herumgeeiere geschichtswissenschaftlichen Duktus‘ und es liest sich auch viel kurzweiliger, wenn man mal lächeln kann.Was man geboten bekommt ist ein Reigen durch die Jahrhunderte, in denen diese Dynastie europäische Politik mitbestimmt hat – oft genug mehr schlecht als recht, von daher darf man die Dinge auch beim Namen nennen. Es ist eine nicht streng chronologische Abhandlung verschiedener Schwerpunkte, die sich wie ein Reisetagebuch liest, in dem ein geschichtlich Interessierter viele Orten der K.u.K. Monarchie besucht und sie in einen historischen Zusammenhang gebracht hat. Sehr sympathisch finde ich die leichte Lesbarkeit des Buches, das die schwierige Aufgabe angenommen hat, eine unendliche Fülle an Fakten zusammenzutragen und den Leser aber jederzeit bei der Stange zu halten. Das Buch ist zu keinem Zeitpunkt langweilig, oft genug amüsant und über alle Maßen informativ.Der Autor ist offensichtlich ein großer Liebhaber klassischer Musik und in manchen Kapiteln wird das für meinen Geschmack ein bisschen zu viel des Guten dargelegt ( und dass er Heavy Metal hasst, interessiert sicher auch niemanden :-) ), aber ansonsten kommen Militärisches, Politik, Kunstgeschichte, Gesellschaftliches und natürlich Architektur auf ihre Kosten und vermitteln mir ein lebendiges Bild dieser Dynastie.Nach meiner Ansicht sehr empfehlenswert!