Read Der Bücherbär: Klassiker für Erstleser: Der kleine Lord by Frances Hodgson Burnett Online

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Pl tzlich ein echter Lord Maria Seidemann l sst die ber hmte und anr hrende Geschichte von Cedric und seinem Gro vater auf zauberhafte Weise lebendig werden Eine Perle der Weltliteratur virtuos erz hlt...

Title : Der Bücherbär: Klassiker für Erstleser: Der kleine Lord
Author :
Rating :
ISBN : 9783401096858
ISBN13 : 978-3401096858
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Arena 1 September 2011
Number of Pages : 402 Pages
File Size : 586 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Bücherbär: Klassiker für Erstleser: Der kleine Lord Reviews

  • Ludwig
    2018-10-21 07:46

    Der siebenjährige Cedric Errol lebt seit dem Tod seines Vaters alleine mit seiner Mutter in New York. Zwar haben sie nicht viel Geld, aber dafür sich selbst und sie sind glücklich mit ihrem bescheidenen Leben. Doch eines Tages ändert dies sich radikal, als Cedric erfährt, dass sein Großvater ein englischer Graf ist und er selbst Lord Fauntleroy, der einzige Erbe des Titels Earl of Dorincourt. Cedric, dessen New Yorker Freunde die Monarchie ablehnen, wird fortan auf einem Schloss in England wohnen und eine standesgemäße Erziehung erhalten. Seine Mutter kommt zwar mit, darf aber das Schlossgelände nicht betreten, weil sein Großvater Vorbehalte gegen die Amerikaner im Allgemeinen und gegen die Verbindung seines jüngsten Sohnes mit einer Amerikanerin im Besonderen hat. Zwar vermisst Cedric seine Mutter sehr, allerdings darf er sie jederzeit besuchen, und durch sein fröhliches Wesen schafft er es, viele neue Freunde und Bewunderer zu gewinnen. Er erweicht sogar das Herz des alten Earl, der alles andere als ein Menschenfreund ist..."Der kleine Lord" ist wohl eine der berühmtesten Weihnachtsgeschichten. Dabei hat das Buch eigentlich gar nichts mit Weihnachten zu tun. Doch die Botschaft dahinter passt einfach sehr gut in diese Jahreszeit und beim Lesen fühlt man sich an das Fest der Liebe erinnert. Fest steht, dass die 1886 veröffentlichte Geschichte ein Klassiker der Literatur und auch relativ zeitlos ist. Zwar ist die Sprache natürlich etwas altmodisch, aber trotzdem sehr gut verständlich, immerhin ist es eigentlich ein Kinderbuch. So dauert es auch nicht lange, bis man es ausgelesen hat. Wer die berühmte Verfilmung mit Alec Guinness und Ricky Schroder schon kennt, wird wenige Überraschungen erleben, da sich der Film (bis auf die Weihnachtsszene) weitgehend an der Literaturvorlage orientiert. Trotzdem fand ich es schön, die Geschichte auch mal mit eigenen Augen zu entdecken und den kleinen Lord praktisch persönlich kennenzulernen.Ich empfehle das Buch gerne weiter und zwar an alle, die den Film kennen und lieben, aber auch an alle, die ihn noch nicht gesehen haben. Cedrics Lebensfreude, seine Liebe zum Leben und zu allen Lebewesen sind einfach ansteckend.

  • Stefan161
    2018-11-03 05:49

    ...meistens am Freitag vor Heiligabend versammelt sich die halbe deutsche Fernsehgemeinschaft vor ihrem TV um zu schauen ob es dieses Jahr vielleicht doch ein anderes Ende gibt. Nein, wie immer wird alles gut.Titania legt mit seiner 2. Specialfolge eine Hörspielfassung vom "kleinen Lord" vor. Die Sprecher überzeugen auf breiter Front, Lucas Mertens als Cedric liest nur in wenigen Passagen seinen Text ab, Christian "Sherlock" Rode als Havisham brilliert wie immer (ein Patzer: im Gemischtwarenladen spricht er einmal vom deutschen "Grafen" -Titel statt vom britischen "Earl") und der unvergessene Friedrich Schoenfelder ist ein würdiger Earl von Dorincourt.Warum nur 4 Sterne? Bei Titania Hörspielen zu jammern ist jammern auf höchsten Niveau. Doch mich störten einige Regiepatzer. Die Hudsonstreet (im Film "Hesterstreet") scheint die abgelegendste Strasse New Yorks zu sein. Zwar hört man während der extrem langen Szene permanent Schiffe im Hintergrund aber nie einen Menschen auf der Strasse, auch nicht beim öffnen der Ladentür. Ferner scheint das Schloss des Earl die Größe einer ein-Zimmer-Wohnung zu haben - da kommt der bittstellende Hustings durch die offene Tür marschiert und nach seinem Abgang steht plötzlich der gichtkranke Earl hinter Havisham um sich dann kurze Zeit später doch wieder von Cedric stützen zu lassen.Unpassend finde ich die Besetzung von Regina Lemnitz als Dawson. Ihre Rolle wäre ohne Frage die energische Mary gewesen - diese Rolle hat Titania jedoch leider eingespart, hätte sie doch auch dem sehr langen Gespräch zu Beginn Auflockerung gegeben. Auch wird der ganze Part um Earls Lane nur in einem Brief von Cedric an Mr. Hobbs erwähnt- auf einen Dialog hoch zu Ross mit passender Musikuntermalung hätte ich mich gefreut.Ich bin mir sicher das Titania heute das Hörspiel an manchen Stellen geändert veröffentlicht hätte- ist es doch seinerzeit eines der Erstlingswerke des Labels gewesen. Aber, wie gesagt, jammern auf hohem Niveau. Andere Labels muten ihren Hörern schlimmeres zu...

  • SnowyMary
    2018-11-17 05:33

    Die Geschichte kann ich nur empfehlen, die ist der Verfilmung sehr ähnlich, und sehr schön und mit viel Witz geschrieben. Ich muss aber zugeben, dass ich nach einiger Zeit auf die englische Variante ungestiegen bin, weil die Übersetzung von dem alten Sprachstil zwar gut zum Inhalt passt, aber die Grammatik macht es anstrengend zu lesen. Nicht schwer zu verstehen, ich blieb nur immer wieder mitten im Satz hängen, z. B. da fleißig an Hilfsverben gespart wurde.

  • BleK
    2018-11-08 07:42

    Burnetts Protagonist ist ein Langweiler. Lieb, nett, hübsch, und absolut passiv. Er handelt nicht - die Handlung geschieht ihm, sozusagen. Dann noch ein paar Dei ex machina, die die Handlung in die gewünschte Richtung drehen und fertig ist ein mitreissenden Buch.Nach heutigen Regeln des "creative writing" macht Burnett so ziemlich alles falsch. Und doch funktioniert ihre Geschichte. Ja, der kleine Lord selber ist passiv, aber gerade dadurch ändern sich die Personen um ihn herum. Die Handlung der Geschichte (die, finde ich, etwas an den Haaren herbeigezogen ist und nur dank eines unglaublichen Zufalls eine gute Wendung nimmt) ist dabei nebensächlich, spannend ist tatsächlich die Entwicklung der Charaktere um den kleinen Lord herum.Als Kinderbuch würde ich den kleinen Lord nicht empfehlen, aber als Erwachsenenbuch auf jeden Fall.